Suche
Suche Menü

111 Jahre TSV und kein bisschen müde

Die Jubiläumsfeier am 11.11.2017 ging bis weit nach Mitternacht. DJ Randy sorgte ab 22.00 Uhr für eine Bombenstimmung mit Tanzmusik durch viele Jahrzehnte, wodurch sich „Jüngere“ und „Ältere“ gleichermaßen zu einer heißen Sohle hinreißen ließen.
Angefangen hatte der Abend mit dem offiziellen Teil. Bürgermeister Jürgen Kiesl ehrte mit einer launigen Ansprache die 111jährige Vereinsarbeit und bedankte sich mit einem Bildgeschenk und einem Barscheck für ein soziales Engagement, das das Leben der Menschen mit Sport und Gesang bereichert hat.


Die 2. Vorsitzende Susanne Brehmer gab mit ihrer Begrüßungsrede den Startschuss für ein abwechslungsreiches Programm, durch das als Moderator Horst Rebel locker und humorvoll führte.
Bei den Ehrungen standen drei Mitglieder aus der Gesangsabteilung im Mittelpunkt.
Adolf Fellmeth, Ehrenmitglied, wird für 70 Jahre Mitgliedschaft Sport und 50 Jahre Mitgliedschaft Gesang geehrt. Er ist Mitglied seit 1947 und hatte viele wichtige Vereinsämter inne. Abteilungsleiter Sport, Ausschussmitglied Gesang. 1978/79 war er 2.Vorstand, anschließend 1979/80 1. Vorstand, später im Wirtschaftsausschuss, mehrere Jahre Kassenprüfer, heute aktiver Sänger.
Siegfried Häußermann, Ehrenmitglied, wird für 60 Jahre Mitgliedschaft Gesang geehrt. Er ist Mitglied seit 1954, war 1. Vorstand von 1982 bis 1986, dann erster Dirigent des Frauenchors von 1990, bis heute aktiver Sänger im gemischten Chor.
Peter Baumann wird geehrt für 50 Jahre Mitgliedschaft Gesang.
Weitere Ehrungen erfolgten. Rudolf Knödler, Willi Lachenmaier (60 Jahre), Dietmar Rapp (50 Jahre), Rolf Dieter Bias, Hubert Epple, Anne Käpplinger, Dieter Käpplinger, Eberhard Schied, Petra Häußermann, Bettina Scheerer (40 Jahre), Elisabeth Hernadi, Roswita Kranz, Rosemarie Schnaitmann, Luitgart Schaber (25 Jahre).

Zuerst war die Jugend auf der Bühne. Die Mixed Kids benutzen große grüne Gymnastikbälle als Schlagzeugersatz (Drums alive), das Percussion Ensemble der Stadtmusikschule wählte Leitern zum Trommeln und Besteigen, für die jungen Turnerinnen der Sport-Akrobatik-Gruppe vom SKG Erbstetten schien bei ihren Sprüngen die Schwerkraft nicht zu existieren.
Bei den Hamlet Stones und dem gemischten Chor ging es ruhiger zu, mit romantischen und gefühlvollen Liedertexten aus den 50er und 80er Jahren. Die Frauengruppe zeigte mit Step-Aerobic, die Jedermann- Gruppe mit Dick-und- Doof-Tanz zum AC/DC Sound, dass Sport und Spaß zusammen gehören.
Die Vereinsfarben grün-weiß schmückten die Gemeindehalle, die Wände waren mit einer Fotoausstellung aus 100 Jahren Vereinsgeschichte verkleidet. Die Halle war gefüllt bis zum letzten Platz, ein schöneres Jubiläumsfest lässt sich kaum denken.

Weitere Fotos in der Bildergalerie

Laternenumzug am 7. November 2017

am 7. November fand bei leichtem Nieselregen der alljährliche Laternenlauf des TSV statt. Fast 120 Gäste durften wir trotz des nasskalten Wetters auf dem Schulhof begrüßen und die ersten brauchten sofort einen Aufwärm-Glühwein. Nach einem Stück selbstgebackenem Hefezopf und/oder Kuchen starteten die Läufer mit der freundlichen Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr zur altbekannten Runde. Zurück auf dem Schulhof wurde beherzt bei leckerem warmen Fleischkäs und vor allem Kinderpunsch und Glühwein zugegriffen. Noch lange wurden unter der heimeligen Lichterkette an den Stehtischen angenehme Gespräche geführt, während die Kinder den stockdunklen Spielplatz auf dem Schulhof unsicher machten. Es gab wieder wunderschön gestaltete Laternen zu bewundern und freudige Kindergesichter machten diesen Abend zu einem schönen Erlebnis für die ganze Familie.

Historischer Herbstmarkt

traumhaftes Herbstwetter lockte am Sonntag, den 24.09. unglaublich viele Besucher auf den Historischen Herbstmarkt der evangelischen Kirchengemeinden nach Weiler zum Stein. Neben mehreren anderen Vereinen war auch der TSV mit einem Stand vertreten.

Sozusagen im „Mittelpunkt“ der Veranstaltung, auf der Hälfte des steilen Schulberges“ luden süße Crêpes, Popcorn und Bionade zum Verweilen ein. Auf zwei Crêpesmaschinen wurde Teigmischung um Teigmischung zu duftenden Leckereien verarbeitet und auch die vereinseigene Popcorn-Maschine lief konstant auf Hochtouren.

Die Kinder hatten viel Freude beim Versuch, Strohringe auf einen Stock zu werfen und manch einer trug eine stolze Sammlung der als Belohnung ausgegebenen Glückssteine in der Hosentasche nach Hause.

Es herrschte von Beginn an reger Andrang und bereits um 14 Uhr gingen uns zum ersten Mal die Zutaten aus. Allerdings gelang es uns immer wieder – auch dank der spontanen Hilfe durch Leute aus der Nachbarschaft – für Nachschub zu sorgen.

Nach 120 Eiern, vielen Kilo Mehl und Zucker und so manchem Glas Nutella waren wir gegen 17 Uhr nicht nur komplett ausverkauft sondern auch glücklich, zufrieden und müde.

_________________________________________________________________________________

MUSICUS DIABOLUS

 so nannten sich auf dem Historischen Herbstmarkt die Mixed-Kids ab Klasse 4 unter der Leitung von Daniela Worm.
Die Darbietungen vor der schönen Kulisse der Kirche wurden von den Kindern selbst mit ausgedacht und von zwei besonders mutigen Mädels einwandfrei durchmoderiert.Zu spektakulärer Musik wurde jongliert, mit dem Reifen geturnt, Einrad gefahren und gekämpft. Besonders beeindruckend waren die Schlangenbeschwörerin und die überaus starke „Kettenzereißerin“.

Und auch die Jazz-Dance-Mädchen unter der Leitung von Susanne Schlegel überzeugten durch ihren Auftritt.

Ein ganz herzlicher Dank geht auf diesem Wege an die tollen Helfer am Stand und die im Hintergrund. Mit so einem Team zu arbeiten macht großen Spaß.


UND AUCH DIE HAMLET STONES WAREN NATÜRLICH DABEI

 

Mit tollem Outfit und extra einstudierten Moritat-Liedern wandelten die Hamlet Stones durch den Markt und sangen an verschiedenen Stellen Ihre gar schaurigen Lieder.
Zur Erklärung: Die Moritat (Vermutlich auf Mordtat oder Moralität zurückgehend) steht in starkem Zusammenhang mit dem Bänkelsang, einer Art der Nachrichtenübermittlung, die sich im Rahmen einer szenischen Aufführung der Medien Ton, Text und Bild bedient. Bänkelsang wurde seit dem 17. bis ins frühen 20. Jahrhundert dargeboten. Handelt der Bänkelsang von einer Mord- oder Gräueltat, spricht man demnach von einer Moritat. Diese Schauerballaden, die sich auch an wahren Begebenheiten orientierten, wurden auf Straßen, Plätzen und Jahrmärkten von Moritatensängern und Bänkelsängern vorgetragen, wie am 24.09.2017 durch die Hamlet Stones. Dabei wurde die Dramatik oft durch einen erhöhten Stand und entsprechende Leinwandbilder oder Moritatentafeln gesteigert, auf die mit einem langen Stock gedeutet wurde, was bei uns der Partner einer Mitsängerin dankenswerterwiese übernommen hat. Dazu verkauften die Sänger damals Texthefte oder sammelten vom Publikum Geld; so konnten sie ihren Lebensunterhalt verdienen.

Wir hoffen, dem Publikum haben unsere Geschichten den entsprechenden Respekt eingeflößt. Wir bedanken uns beim teilweise verwunderten Publikum, uns hat es Freude gemacht.
Unser nächster großer Auftritt steht Im Februar 2018 an: Unser Konzert am 24. Februar 2018 in der alten Kelter in Winnenden. Näheres dazu folgt rechtzeitig.
Gerne können sangesfreudige Männer und Frauen uns verstärken. Der richtige Einstieg ist JETZT !! Proben: Donnerstags 20:00h im Musikzimmer der Gemeindehalle in Weiler zum Stein.

Was wir sonst so machen ist auch unter www.hamlet-stones.de  zu sehen und zu lesen.

Jedermänner: Jahreswanderung auf der Schwäbischen Alb 15.09. – 17.09

IMG-20170920-WA0006  IMG-20170920-WA0003  Jedermänner2 JedermännerIMG-20170920-WA0005  IMG-20170920-WA0004

IMG-20170920-WA0007  IMG-20170920-WA0002 (1)

Felsenmeersteig – die Königstour unter den Traufgängen, so stand es im Prospekt und mit 17 km Steckenlänge und der Schwierigkeit „schwer“ gerade recht für die sportgestählten Jedermänner! Gut – es gab einen gesperrten Teil wegen Felsabsturz und damit Verkürzung der Strecke; aber das haben wir durch eine erfolglose Gaststättentour wieder dicke rangehängt.

Aber der Reihe nach: Zuerst die Fahrt nach Albstadt-Onstmettingen ins Wanderheim Nägelehaus mit privaten Pkw am Freitag Abend. Ein gemütliches Abendessen und weitgehend smartphonfreie Zeit dienten der Pflege der Beziehungen.

Zur Königstour bei sonnigem, viel versprechendem Wetter „Im Frühtau zu Berge wir ziehe´n…“ am Samstag. Herrliche Alblandschaft, grandiose Ausblicke am Albtrauf, Wacholderheiden, Wald, steil abfallende Felswände, letzte Blüten auf den Wiesen, Weitblick und viele, viele Bänke. Wer dies gesehen, weiß, was mit dem Begriff „schön“ gemeint ist. Labsal für Geist und Körper. Erholung und Erquickung – wenn auch nur für wenige Stunden. Und das so nah. Wirklich und wahrhaftig: „Schönes Schwaben“!

Enttäuschend die Abweisung in zwei Gaststätten – oben auf der Albhochfläche und unten im Tal der Eyach. Und somit misslang die Auffüllung des Flüssigkeitsverlustes; wir hatten den Eindruck, dass diese Gastwirte wegen Reichtum nicht auf dreizehn durstige und teils hungrige Mägen angewiesen waren. Dass noch zwei Gasthäuser geschlossen hatten (am Samstag, wenn Touristen kommen), machte unsere Enttäuschung komplett.

Selbst der einsetzende kräftige Regen konnte den anschließenden, langen und steilen Aufstieg von der Eyach nicht trüben; so gingen wir durch frisch gewaschene Luft. Der Gang durch das Felsenmeer war gigantisch, gewaltig ob seines Ausmaßes, Phantasie und Traum anregend. Der Begriff war zutreffend, denn es war wie ein Meer, das an diesem Hang wogt. Märchenhaft, nahezu unvorstellbar, verwunschen, die Überhänge und schiefen Felsentürme teilweise Angst einflößend, grandiose Natur, raue Schwäbische Alb, vor vielen Millionen Jahren aufgetürmt und teilweise zerfallend. Welchen Stellenwert, welche Wichtigkeit haben wir – Natur erlebenden und zerstörenden – Menschen in dieser Welt?

Das Abendessen – nach erholender Dusche und kurzer Ruhe – in einer formidablen Gaststätte (Nähe Nägelehaus, mit angemessenen Preisen) führte zu einem genussreichen und erfüllenden Tagesabschluss.

Am Tag des Herrn gingen wir eine – als leicht und nur sechs km lang angekündigt – Tour am Albtrauf auf der Nord- und Ostseite. Sonnenschein satt und angenehme Temperaturen machten Freude auf diese kleine Tour und versprachen Erholung. Die Ausblicke auf die unten, nah und weit entfernt liegenden Städte und Dörfer, die Felder, Wiesen und Hügel erinnerte an August Lämmles Gedicht „Steig nuff da Berg, guck naus ens Land, was mir fir a scheene Hoimed hand ……“. Dass dabei der megagei.. Ausblick auf die Hohenzollernburg – die steingewordene Demonstration monarchischer, absolutistischer Herrschaft – nicht fehlen darf, versteht sich. Nach dem Sonntagsrundgang stellte sich heraus, dass er über sieben Kilometer lang wurde und einige ungeplante Höhenmeter in sich hatte; die Veränderung entstanden durch unfehlbare elektronische Geräte.

Das Mittagessen und die Getränke auf der Terrasse des Nägelehauses schmeckten darob um so besser. Eine eindrucksvolle Reise – geplant und organisiert durch Sven Wippermann – fand ihren Abschluss. Die Organisation eines solch umfangreichen Wochenendes stemmt man nicht so im Vorübergehen. Vielen Dank an Dich, Sven.

———————————————————————————-

Sport bei den Jedermännern ist für jeden Mann!

Jeden Montag in der Woche machen wir eine Wunder wirkende Gymnastik. Diese kräftigt Ihren Körper, trainiert die Ausdauer und erhält Ihre Beweglichkeit. Überwinden Sie Ihre Abneigung, tilgen Sie Ihre Ausreden und überwinden Sie sich. Sie lesen, schöne Wanderungen sind inklusive.

Wir sind eine bunt gemischte Gruppe in Bezug auf Alter, Leistungsfähigkeit, Beruf und Einstellung. Bei uns sind Sie willkommen und werden freundlich eingeführt.

Also:

Montags von 20:00 – 21:15 Uhr in der Gemeindehalle Weiler zum Stein

Leitung der Stunde: Frau Nicole Layher

Sollten Sie an diesem Abend mehr Sport machen wollen: Bereits um 19:00 treffen sich von uns Männer zum Volleyballspiel; ohne Ambitionen zum Profi.

Alles was Sie brauchen:  Sporthose und -hemd, Socken, Hallenschuhe und Handtuch. In der Halle können Sie sich umziehen und duschen.

Die Teilnahme ist für Mitglieder des TSV kostenfrei. Nicht-Mitglieder können zunächst schnuppern, bevor sie in den Verein eintreten. Zudem ist der jährliche Mitgliedsbeitrag sicher geringer, als der monatliche Beitrag in einem privaten Fitnesstempel.

Wandern mit Köpfchen

Der letzte Ferienprogrammpunkt für Ältere hieß „Wandern mit Köpfchen“. Trotz der recht ungewissen Wetterlage hatten sich 12 Wanderfreunde eingefunden, um für ca. drei Stunden eine rund 6 km lange Wanderstrecke abzulaufen.

Vom Vereinszimmer des TSV aus ging es Richtung Sportplatz, wo es bereits die erste Gedächtnisübung zu bewältigen galt, die, wie alle weiteren Übungen, unter dem Motto „Urlaub“ standen. So galt es zunächst gedanklich einen Koffer zu packen und dazu eine typische Handbewegung zu machen. Etwa ab dem achten Gegenstand musste man sich mitunter schon überlegen, welches Utensil als erstes in den Koffer wanderte.

2017-09-01 Ferienprogr Wandern m K (9) - Kopie 2017-09-01 Ferienprogr Wandern m K (4) - Kopie  

Schließlich ging es weiter Richtung Leutenbach, wo ein Orientierungsspiel mit Zahlen auf die Teilnehmer wartete. An der Leutenbacher Rems-Murr-Halle vorbei ging es auf befestigten Feldwegen Richtung Nellmersbach. Wie meist auch im Urlaub üblich, hieß es nun: „Wer bin ich, wo komme ich her und was gibt es in meiner Stadt für Sehenswürdigkeiten“. Dass es während dessen hin und wieder nieselte machte den Teilnehmern und dem Spaß am Spielen keinen Abbruch.

2017-09-01 Ferienprogr Wandern m K (8) - Kopie 2017-09-01 Ferienprogr Wandern m K (2)

Für den einen oder anderen war der Landschaftspark Höllachaue ein unbekanntes Fleckchen Erde, das es zu erkunden galt. Ein weiteres Gedächtnisspiel folgte unter dem Titel „Urlaub = Wellnesstag“. Etwas anstrengend war der anschließende Anstieg von 290 auf 310 Höhenmeter. Beim Hinweisschild „Putenfarm“ bestand die Aufgabe darin, möglichst viele Worte zu finden, die aus den Buchstaben P U T E N F A R M  gebildet werden können. Mindestens 30 neue Worte wurden in nur wenigen Minuten neu gebildet. Noch einmal hieß es einen Höhenunterschied von 10 Meter zu überwinden. Gegen 13 Uhr war die Gruppe dann wieder in Weiler zum Stein angekommen. Ein gemeinsames Mittagessen im den schön renovierten Gasträumen des Lamms beendete das letzte Ferienangebot für Ältere 2017.

An allen fünf Programmpunkten wurde mit Begeisterung teilgenommen und alle, aus Nah und Fern, möchten im kommenden Jahr wieder mit von der Partie sein.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein herzliches Dankeschön für ihre Anmeldung, ihr Kommen und ihre Mitwirkung. Wir freuen uns heute schon auf Ihr Kommen.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Beim vorletzten Programmpunkt des diesjährigen Ferienprogramms für Ältere ging es nicht darum Würmer zu fangen, sondern die morgendlichen Eindrücke der Natur zu entdecken und wahrzunehmen. Nach einer kurzen Wegstrecke gab es, unterstützt durch sanfte Klänge, eine Frühgymnastik mit Therabänder: Atem holen, dehnen, Körper und Sinne einstimmen.

Schweigend ging es weiter entlang des Bachverlaufs, den Hang hinauf über eine mit Tau benetzte Wiese. Dabei hieß es nach einigen Gehschritten, stehen zu bleiben und die Umgebung wahrzunehmen, die sich bei jedem kurzen Innehalten mit einer neuen Perspektive zeigt.

2017-08-24 Ferienprogr Guten Morgen (5) - Kopie

Eine besondere Erfahrung war, einen Teil der Wegstrecke mit geschlossenen Augen zu gehen. Bis zum Ende des Morgenspaziergangs hatte sich dann auch die Sonne hinter dem Wolkenschleier hervor gearbeitet. Auf dem Boden sitzend, von der Sonne angestrahlt, wurde der zurückgelegte Weg nochmals in Gedanken abgelaufen und mit den erlebten Eindrücken in Verbindung gebracht.

2017-08-24 Ferienprogr Guten Morgen (9) - Kopie

Nach etwa eineinhalb Stunden wartete dann ein großzügiges Frühstücksbuffet und duftender Kaffee auf die Teilnehmer. Den Helferinnen wurde dafür großes Lob ausgesprochen. Gestärkt an Leib und Seele gingen die Teilnehmerinnen entspannt dem restlichen Tag entgegen.

Tanzen macht froh…

… oder „Darf ich bitten?“ Zehn Damen und ein Herr ließen sich für gut zwei Stunden bei unterschiedlichen Musikstücken zum Mittanzen verführen. Das Repertoire der insgesamt sieben Tänze reichte von Polka, über einen Tanz aus Israel, bis hin zu Westernmelodien. Mal stand man im Kreis, mal in einer Blockaufstellung, mal tanzte man mit und mal ohne Partner. Gefragt waren Kondition, Merkfähigkeit der Schrittfolgen, Taktgefühl und viel gute Laune. Zum Abschluss gab es sogar noch einen Tanzkanon, bei dem gleichzeitig gesungen wurde. Letztendlich konnten alle Mitwirkenden bestätigen: Tanzen macht froh!

2017-08-15 Ferienprogr Tänze (14) - Kopie   Tanz

Tanzen

Entspannung hat viele Gesichter

Beim zweiten Angebot des „Ferienprogramms für Ältere“ stand die Entspannung im Mittelpunkt. So galt der erste Augenmerk der Atmung. Wie atme ich? Mache ich Atempausen? Atme ich durch Mund und/oder Nase. Den Atem strömen lassen in die Flanken, ins Becken, zu den Schlüsselbeinen und in die Körpermitte, das Herz.
Bis zur Pause gab es dann noch eine Phantasiereise, die ebenfalls zur Entspannung führt und den Übenden hin an einen schönen Ort entsführt. So ging es in Gedanken einen Weg entlang, der von alten Bäumen, die ihre Geschichte erzählten, gesäumt war. Am Ende des Weges, der als solches kaum mehr erkennbar war, erschloss sich eine große Ebene. Alle Teilnehmer konnten diesen Spaziergang gedanklich in ihrer Phantasie nach ihren Vorstellungen ausschmücken.
Nach der Pause ging es nochmals auf die Matten, um bei der Progressiven Muskelentspannung nach Jabobsen sowohl die Anspannung der Muskeln als auch deren Leichtigkeit bei der Entspannung zu erspüren. Gelöst und entspannt ging es dann nach gut zwei Stunden wieder in das Alltagsleben zurück.
Entspannung

„Gut Holz“

Mit Schwung ins Ferienprogramm gestartet
Mit dem Programmpunkt „Gut Holz“ startete in diesem Jahr das Ferienprogramm für Ältere des TSV Weiler zum Stein. Zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren erschienen, um sich an diesem Vormittag im Kegeln zu messen. Auch wenn keine Vorkenntnisse erforderlich waren, gab es doch so manchen „Kegelprofi“.
P1000612 - Kopie

Doch wie’s bei Spielen oft üblich: es kommt vielfach auf das Glück an. Und so gewann mal ein Anfänger und verlor ein Kenner. Nach fünf Spielen, der Siegerehrung und angesichts der sommerlichen Temperaturen, viel Schweiß, ging das erste Ferienprogrammangebot vergnüglich zu Ende.

P1000615 (2)

Vereinshocketse 2017

Die Vereinshocketse war ein großer Spaß für jung und alt. Für Kinder und Jugendliche waren Parcours-Stationen aufgebaut, die mit sportlichem Können und Geschick durchlaufen werden mussten.
Die Väter durften mit einer Schubkarre Slalom fahren und ihre Jüngsten schnellstmöglich ins Ziel bringen. Mütter assistierten ihren Töchtern beim Bogenschießen.

sp-03

Zum Torwandschießen brachten die Jungen deutlich mehr Schusskraft mit, dafür konnten die Mädchen beim Balancieren Punkte sammeln. Für das Dosenwerfen brauchte man Kraft und Zielgenauigkeit, genauso wie beim Basketball-Korbwerfen. Weitsprung und Sprint waren auch eine Herausforderung mit Wettkampfcharakter für die Älteren.
Für die Jüngsten stand eine Hüpfburg zur Verfügung. An der Slackline nebenan versuchten sich Jung und Alt, mit einer Halteleine in Kopfhöhe, falls ein Teilnehmer nicht ganz schwindelfrei und im inneren Gleichgewicht war.
Beim Tauziehen zwischen Vater und Kindern war nicht ganz sicher, wer den Sieg davontrug.

Sp-04

Die neue Popcorn-Maschine war in Dauerbetrieb, ebenso wie der Grill und die Pommes-Fritteuse. Um die Komponente Hocketse zu verwirklichen, waren vor der Gemeindehalle Zeltbahnen, Tische und Bänke aufgebaut, um erschöpften Vätern eine Pause beim kühlen Bier zu ermöglichen, während die Mutter an der Tattoo-Station zur Verschönerung des Töchterchens beitrug.
An der großen Kuchentheke war man schnell in der Versuchung, die guten Vorsätze zur schlanken Linie über Bord zu werfen.
Wer gut zu Fuß war, nahm an einem Rundgang durch Weiler teil. Hierbei mussten Fragen beantwortet werden. Wer nicht wusste, was sich im Untergeschoss des alten Rathauses befand, konnte dies vor Ort nachlesen. Nach der Rückkehr durfte man das Glücksrad drehen und ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen.
Der Wettergott war den Organisatoren, den ein großes Lob gebührt und den Teilnehmern gnädig, so dass ein meist sonniger Vereinsnachmittag bei Musik und Barbetrieb einen schönen Ausklang fand.

Weitere Fotos in der Bildergalerie

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen